Betriebsmittelbeschriftung und die Norm EN 81346-2

Elektrische Betriebsmittel  werden in industriellen Anlagen üblicherweise mit sogenannten Betriebsmittelkennzeichen, kurz BMK, bezeichnet. Durch die Anbringung auf dem Betriebsmittel und die Eintragung im Stromlaufplan ist jedes Betriebsmittel eindeutig identifizierbar.

Die EN 81346-2 ist seit Mai 2010 gültig und hat die EN 61346-2 ersetzt. Hier werden die Betriebsmittelkennzeichen jetzt als Referenzkennzeichen bezeichnet. Ein Referenzkennzeichen kann sich aus mehreren Bestandteilen, abhängig von Projektstruktur, zusammensetzen. Als Beispiel sei hier ein Betriebsmittelkennzeichen  mit Anlagen-/ Ortskennzeichen angeführt: =WH931DA01.E03+WHB5AB08-FA11.


Die Kennbuchstaben der genannten Norm gelten sowohl für mechanische als auch für elektrische Objekte. Die Kennbuchstaben beschreiben den Zweck und die Funktion der Bauteile. Die Unterklasse ermöglicht eine detailliertere Beschreibung der Funktion.

In EPLAN kann für jedes Projekt der zu verwendende Kennbuchstabensatz festgelegt werden. Zu finden sind diese Einstellungen in den Projekteinstellungen von EPLAN.

Das Gleiche gilt für die Einstellung der Unterklassen.

Erwähnt sei noch das sich auch eigene Kennbuchstabensätze anlegen lassen. Auf die Vorgehensweise soll an dieser Stelle nicht weiter eingegangen werden. Zum Tragen kommen diese Eistellungen bei der Online-Nummerierung von Betriebsmitteln, das heißt beim Einfügen von Symbolen oder Geräten.

Text: Maik Kunzelmann, Fotos: Visuprojekt